Arbeiten mit Dialysepatienten: Praxisbuch für Fachpersonal by Christina Sokol

By Christina Sokol

Dialysepatienten gelten bei Angeh?rigen der medizinischen Berufe als schwierig. Die Arbeit mit den chronisch kranken Patienten stellt Anforderungen an das Dialysefachpersonal, auf die es in der Regel nicht vorbereitet ist. Neben der komplexen Erkrankung, sind es vor allem psycho-soziale Begleitumst?nde, die die besondere scenario dieser Patienten ausmachen. Psychosoziale Kompetenz ist eine notwendige Erg?nzung medizinisch-technischer Ma?nahmen. Auf der foundation ihrer langj?hrigen Arbeit als Fachweiterbildungsdozenten und Supervisoren in der (Dialyse-)Praxis, geben die Autoren Pflegenden, Arzthelferinnen und ?rzten eine praktische Anleitung.

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4 36 Kapitel 4 · Krankheitsbewältigung von Dialysepatienten Praxistipp Umgang mit ambivalenten Abhängigkeiten 4 Vertrauen ist die Voraussetzung von Interventionen Gestaltungspotenziale des Patienten erweitern Zunächst muss man sich bewusst machen, dass der Patient sich in einer schwierigen, ambivalenten Abhängigkeit befindet, die eine ebensolche ambivalente Hinwendung erforderlich macht. In der Begegnung müssen beide Pole der Ambivalenz im Blick bleiben. Wo befindet sich der Patient gerade? Empfindet er seine Beziehung zur »Maschine« (inklusive Fachpersonal) überwiegend als Versorgung – oder ausschließlich als unausweichlichen Zwang?

17 0 38 7 45 93 Lebensfreude Pat. Pfl. 14 0 34 0 52 100 Freundeskreis Pat. Pfl. 2 0 62 7 36 93 Trinken Pat. Pfl. 2 · Lebensqualität chronisch Kranker sierung der Lebensumstände und die Erhaltung des Wohlbefindens der Patienten, insgesamt also die Verbesserung ihrer Lebensqualität. Was aber ist »Lebensqualität«? Lebensqualität kann nicht eindeutig definiert werden. Die Bedeutung ist abhängig von den Qualitätsvorstellungen desjenigen, der eine Definition wagt. Die subjektive Beurteilung des betroffenen Patienten fällt sicherlich anders aus als die Beurteilungen durch Ärzte und Pflegekräfte.

Auf der einen Seite ist sie lebenspendendes Medium, auf der anderen Seite unterwirft sie den Patienten einer strengen Kontrolle (Drees 1992). Folgende Stressfaktoren treten dabei besonders hervor: 4 Die Maschine wird selten als Teil des eigenen Körpers erlebt (sie gehört mehreren Patienten, wird teilweise ohne zu fragen ausgetauscht). 4 Die Maschine kann nicht eigenständig bedient werden (es entsteht eine Abhängigkeit von anderen Personen mit der Folge von Unsicherheit und Ausgeliefertsein). 4 Der Patient muss 3-mal die Woche zur Dialyse fahren (er wird immer wieder an seine Krankheit erinnert, sein Leben ist von der Dialyse abhängig).

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