Aufwachsen in heterogenen Sozialisationskontexten: by Leonie Herwartz-Emden, Wiebke Waburg, Verena Schurt

By Leonie Herwartz-Emden, Wiebke Waburg, Verena Schurt

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Die Kunst in der Gesellschaft

Trotz der Grundlagenwerke Luhmanns und Bourdieus hat die Soziologie die empirische Erforschung und theoretische examine der Kunst weitgehend vernachlässigt. Ein soziologisch fundierter aktueller Aufriss des Kunstsystems liegt nicht vor. Einen Versuch dazu unternimmt Müller-Jentsch mit dieser Publikation, die ' fokussiert auf die soziologischen Begriffe von agency, career und Strategie ' Beiträge zu einer empirisch gerichteten Soziologie des Kunstsystems versammelt.

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Wird der Bildungshintergrund der Aussiedler und Aussiedlerinnen mit der türkischen Gruppe verglichen, so fallen erhebliche Niveauunterschiede auf. ). Der skizzierte enge Zusammenhang von Schicht und Migrationshintergrund, der in der BRD im Vergleich zu anderen europäischen Ländern mit am höchsten ausgeprägt ist (vgl. bspw. Bos, Hornberg, Arnold, Faust, Fried, Lankes & Schwippert, 2007; Ehmke, Hohensee, Siegle & Prenzel, 2006), zählt einerseits zu den zentralen Forschungserkenntnissen der Migrationsforschung aus den letzten Jahren.

Die (in der Übersicht nicht dargestellten) Personen ohne eigene Migrationserfahrung haben seltener keinen Abschluss und häufiger eine Haupt-/Realschule besucht als jene mit, von denen allerdings mehr die Fachhochschulreife und das Abitur erworben haben. Prinzipiell nimmt in allen Gruppen mit steigendem Alter die Anzahl an Hauptschulabschlüssen zu, die an Realschulabschlüssen und der (Fach-)Hochschulreife ab (Siegert, 2008). T. eigene Berechnungen) Gesamtgruppe* Frauen* Männer* Mit MH 41,4 Ohne MH 32,4 Mit MH 38,8 Ohne MH 30,7 Mit MH 44,4 Ohne MH 34,0 Realschulabschluss** 24,3 36,9 26,2 41,1 22,5 32,3 Fachhochschulreife 6,0 7,2 5,6 5,7 6,4 8,7 Abitur 27,2 22,8 29,0 21,9 25,4 23,7 Schulabschluss Hauptschulabschluss * Alle Angaben in %.

Absolviert, von jenen ohne Migrationshintergrund noch etwas mehr als jenen mit. Bei den einheimischen und zugewanderten Männern spielt dieser Abschluss eine ähnlich große Rolle. An einer Meister-, Techniker- oder Fachschule, die in aller Regel auf eine bereits bestehende Berufsausbildung aufbaut, haben sowohl in der weiblichen als auch in der männlichen Bevölkerung mehr Deutsche als Migrant(inn)en ihre berufliche Qualifikation erworben. Bei den Fachhochschulabschlüssen zeigt sich eine weniger einheitliche Tendenz: Unter den Frauen verfügt ein größerer Prozentsatz der Einwanderinnen als Einheimischen über einen solchen Abschluss; unter den Männern sind es mehr Deutsche als Zugewanderte.

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