Autosuggestion. by Emile Coue

By Emile Coue

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Um Reichtum zu genießen, muß man viel durchgemacht haben; um die Gesundheit zu schätzen, muß man krank gewesen sein. Es ist besser, man weiß nicht, woher ein Übel kommt, und vertreibt es, statt es zu ergründen und doch nicht loszuwerden. Versuche stets zu vereinfachen, statt zu komplizieren. « Man kann nicht an verschiedene Dinge gleichzeitig denken; die Ge­danken reihen sich im Kopf aneinander, ohne sich dabei zu überla­gern. Ich zwinge niemandem etwas auf; ich helfe lediglich den Menschen, das zu tun, was sie gern tun würden, wozu sie sich aber nicht für fähig halten.

Die Besserung schreitet voran, und Ende November spuckt er überhaupt kein Blut mehr. Die Wu­cherungen scheinen auch verschwunden zu sein. Bis zum August 1916 gibt es keinen Rückfall. , 48 Jahre, wohnhaft in Brin. Wird am 15. Januar 1915 wegen chronischer Bronchitis ausgemustert; das Leiden wird immer schlimmer. Im Oktober sucht er mich auf. Sofort tritt eine Linde­rung ein, die weiter zunimmt. Zur Zeit geht es ihm wesentlich bes­ser, auch wenn er noch nicht ganz geheilt ist. Monsieur B. litt seit vierundzwanzig Jahren an einer Stirnhöhlen­ vereiterung und wurde elfmal operiert.

Wir praktizieren also Suggestion. Gräbt sich zum Beispiel der neue Stift einen Millimeter tief ein, tritt der alte um einen Millimeter her­vor. Bei jedem Hammerschlag, das heißt bei jeder neuen Suggestion, dringt er noch einen Millimeter tiefer ein, und der vorherige Stift tritt um einen Millimeter weiter hervor, so daß nach einer bestimm­ten Anzahl von Hammerschlägen der erste Stift völlig herausgetre­ten ist und der neue dessen Platz eingenommen hat. Von jetzt an wird der Betroffene dem neuen Stift gehorchen.

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